Baingan Bharta – indisches Auberginen-Curry mit Raucharoma
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Baingan Bharta – indisches Auberginen-Curry mit Raucharoma

geteilt von המטבח של Nibblore

Baingan Bharta ist ein sämiges indisches Gericht aus gerösteten Auberginen, Tomaten und wärmenden Gewürzen. Das Grillen schwärzt die Schale und verleiht dem Fruchtfleisch ein kräftiges Raucharoma, während die gründlich eingekochte Zwiebel-Tomaten-Basis für eine konzentrierte, nicht wässrige Konsistenz sorgt. Mit Basmatireis oder indischem Fladenbrot serviert ist es ein wunderbar wärmendes Abendessen. • Für ein intensiveres Raucharoma die Auberginen 15–20 Minuten direkt über einer mittleren Gasflamme rösten und dabei häufig wenden; währenddessen stets beaufsichtigen. • Das Abtropfen des Auberginenfruchtfleischs verhindert ein zu dünnes Bharta, besonders bei großen, wasserreichen Auberginen. • Die Tomaten nicht zu kurz garen: Erst wenn die Masse dick und glänzend ist, schmeckt sie konzentriert und die Säure ist angenehm abgemildert. • Die frischen Tomaten lassen sich durch 400 g abgetropfte gehackte Dosentomaten ersetzen; möglicherweise sind weitere 3–5 Minuten zum Einkochen nötig. • Für ein glatteres, traditionelleres Bharta können die Erbsen ersatzlos weggelassen werden. • Statt der frischen Chilischote 1/4 TL Cayennepfeffer verwenden oder für eine milde Variante ganz darauf verzichten. • Der frische Koriander kann durch gehackte Minze ersetzt werden; das Ergebnis schmeckt dann frischer, aber weniger klassisch. In einem luftdicht verschlossenen Behälter bis zu 4 Tage im Kühlschrank aufbewahren oder bis zu 2 Monate einfrieren. Über Nacht im Kühlschrank auftauen und in einer Pfanne bei mittlerer bis niedriger Hitze 6–8 Minuten erwärmen; nach Bedarf 1–2 EL Wasser hinzufügen, bis das Gericht vollständig heiß ist und überall blubbert.

Gesamtzeit
70 Min.
Portionen
4
Schwierigkeit
Mittel

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Zutaten

  • 2große Auberginen, je etwa 500 g
  • 2 ELRapsöl oder anderes neutrales Pflanzenöl
  • 1 TLganze Kreuzkümmelsamen
  • 1mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
  • 1grüne Chilischote, fein gehackt und für milde Schärfe entkernt
  • 4Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 2 TLfrischer Ingwer, gerieben
  • 3mittelgroße reife Tomaten, fein gewürfelt
  • 1 ELTomatenmark
  • 1 TLgemahlener Koriander
  • ½ TLgemahlene Kurkuma
  • ½ TLscharfes oder edelsüßes Paprikapulver
  • 1 TLfeines Salz, plus mehr nach Geschmack
  • ½ TLGaram Masala
  • ½ TasseTK-Erbsen, aufgetaut
  • 2 ELfrisch gepresster Zitronensaft
  • ⅓ Tassefrische Korianderblätter, grob gehackt

Zubereitung

  1. 1Den Backofen auf 250 °C Grillfunktion vorheizen und ein Backblech mit Alufolie auslegen. Jede Aubergine mit einer Gabel 8–10-mal einstechen und auf das Blech legen.
  2. 2Die Auberginen auf der obersten Schiene 30–35 Minuten grillen und dabei alle 8–10 Minuten mit einer Zange wenden. Sie sind gar, wenn die Schale verkohlt und runzelig ist, die Früchte bei leichtem Druck in sich zusammenfallen und sich ein Spieß ohne Widerstand bis zur Mitte einstechen lässt.
  3. 3Die Auberginen in ein über einer Schüssel platziertes Sieb geben und 10 Minuten abkühlen lassen. Halbieren, das Fruchtfleisch herauslösen und Schale sowie überschüssige Flüssigkeit entsorgen. Das Fruchtfleisch hacken oder grob zerdrücken.
  4. 4Das Öl in einer großen Pfanne mit 28 cm Durchmesser bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Kreuzkümmelsamen hineingeben und 30–45 Sekunden anrösten, bis sie duften und zu brutzeln beginnen, ohne dunkel zu werden.
  5. 5Die Zwiebel hinzufügen und unter häufigem Rühren 7–8 Minuten weich und goldgelb braten. Chili, Knoblauch und Ingwer dazugeben und 1 weitere Minute anbraten, bis alles aromatisch duftet.
  6. 6Tomaten, Tomatenmark, gemahlenen Koriander, Kurkuma, Paprikapulver und Salz hinzufügen. Bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten garen, dabei umrühren und die Tomaten mit dem Kochlöffel zerdrücken, bis sie zerfallen, die Mischung eindickt und sich am Rand kleine Öltropfen zeigen.
  7. 7Das zerdrückte Auberginenfruchtfleisch und die Erbsen gründlich unterrühren. Die Hitze auf mittlere bis niedrige Stufe reduzieren und alles ohne Deckel 8–10 Minuten garen, dabei gelegentlich umrühren, bis das Gericht sämig und die Erbsen heiß und weich sind. Falls die Mischung ansetzt, jeweils 1 EL Wasser hinzufügen.
  8. 8Vom Herd nehmen und Garam Masala, Zitronensaft und die Hälfte des frischen Korianders unterrühren. Abschmecken und bei Bedarf mehr Salz oder Zitronensaft zugeben, 5 Minuten ruhen lassen und heiß mit dem restlichen Koriander servieren.
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