
Kartoffelpuffer-Rezept: knusprig und goldbraun
geteilt von Nibblore Deutsch
Diese Kartoffelpuffer werden außen besonders knusprig und bleiben innen saftig. Das gründliche Ausdrücken der Kartoffeln und die zurückgewonnene Kartoffelstärke sorgen dafür, dass sie gut zusammenhalten. Serviere sie klassisch süß mit Apfelmus oder herzhaft mit Kräuterquark und einem Salat. • Je trockener die geriebene Kartoffelmasse ist, desto knuspriger werden die Puffer. Das Küchentuch deshalb kräftig auswringen. • Ein Kuchengitter hält die Unterseite beim Warmhalten knusprig; auf Küchenpapier würden die Puffer schneller weich. • Die Pfanne nicht überfüllen: Zu viele Puffer senken die Öltemperatur und führen zu fettigen statt knusprigen Ergebnissen. • Die Masse vor jeder neuen Portion kurz umrühren, damit sich Ei und Kartoffelstärke gleichmäßig verteilen. • Statt vorwiegend festkochender Kartoffeln können mehligkochende Kartoffeln verwendet werden; die Puffer werden dann innen weicher und benötigen eventuell 1 zusätzliches Ei. • Rapsöl lässt sich durch Sonnenblumenöl oder ein anderes hoch erhitzbares, neutrales Pflanzenöl ersetzen. • Für eine herzhafte Beilage kann Apfelmus durch Kräuterquark, Räucherlachs oder einen grünen Salat ersetzt werden. Reste vollständig abkühlen lassen und luftdicht bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen bei 200 °C Ober-/Unterhitze 8 bis 10 Minuten direkt auf einem Gitter backen. Zum Einfrieren die Puffer einzeln vorfrieren, anschließend verpacken und bis zu 2 Monate lagern; tiefgekühlt bei 200 °C etwa 15 Minuten aufbacken.
- Gesamtzeit
- 50 Min.
- Portionen
- 4
- Schwierigkeit
- Anfängerfreundlich
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Rezept speichernZutaten
- 1 kgvorwiegend festkochende Kartoffeln
- 1 Stückmittelgroße gelbe Zwiebel
- 2 StückEier, Größe M
- 1 ¼ TLfeines Salz
- ¼ TLfrisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 Prisefrisch geriebene Muskatnuss
- 180 mlRapsöl zum Braten, bei Bedarf etwas mehr
- 300 gApfelmus oder Kräuterquark zum Servieren
Zubereitung
- 1Den Backofen auf 100 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit einem Kuchengitter bestücken und zum Warmhalten in den Ofen stellen.
- 2Kartoffeln und Zwiebel schälen. Beides auf der groben Seite einer Küchenreibe in eine große Schüssel reiben. Die Masse portionsweise in ein sauberes Küchentuch geben und über einer zweiten Schüssel sehr kräftig ausdrücken, bis kaum noch Flüssigkeit austritt.
- 3Die aufgefangene Flüssigkeit 5 Minuten ungestört stehen lassen. Anschließend die obere Flüssigkeit vorsichtig abgießen; die weiße Kartoffelstärke am Schüsselboden zurücklassen.
- 4Die ausgedrückte Kartoffel-Zwiebel-Masse zur abgesetzten Stärke geben. Eier, Salz, Pfeffer und Muskat hinzufügen und gründlich vermengen. Die Masse unmittelbar ausbacken, damit sie nicht erneut viel Wasser zieht.
- 5In einer schweren Pfanne mit 28 cm Durchmesser so viel Rapsöl erhitzen, dass der Boden etwa 3 mm hoch bedeckt ist. Das Öl ist bei etwa 175 °C bereit; ohne Thermometer sollte ein kleiner Klecks Kartoffelmasse sofort lebhaft brutzeln, aber nicht dunkel werden.
- 6Je Kartoffelpuffer etwa 2 gehäufte Esslöffel Masse in die Pfanne setzen und mit dem Löffel auf ungefähr 9 cm Durchmesser und 5 mm Dicke flach drücken. Jeweils nur 3 Puffer gleichzeitig braten, damit die Öltemperatur stabil bleibt.
- 7Die Kartoffelpuffer auf der ersten Seite 3 bis 4 Minuten braten, bis die Ränder kräftig goldbraun und knusprig sind. Wenden und die zweite Seite weitere 2 bis 3 Minuten braten. Falls sie zu schnell bräunen, die Hitze leicht reduzieren.
- 8Fertige Kartoffelpuffer kurz über der Pfanne abtropfen lassen und anschließend auf das Gitter im Ofen legen. Nicht übereinanderstapeln. Das Öl zwischen den Portionen bei Bedarf ergänzen und wieder heiß werden lassen; insgesamt etwa 12 Kartoffelpuffer ausbacken.
- 9Die Kartoffelpuffer sofort heiß servieren, wahlweise süß mit Apfelmus oder herzhaft mit Kräuterquark.
